Ende der Fällsaison steht vor der Tür

Man hat noch das Gefühl, dass der Jahreswechsel kurz hinter einem liegt, da ist es schon wieder Mitte Februar. Für uns Baumpfleger bedeutet das, dass auch das Ende der Fällsaison vor der Türe steht. Laut Bundesnaturschutzgesetz (§ 39 BNatSchG) darf nur in der Zeit vom 01. Oktober bis 28. Februar gefällt werden. Im Rest des Jahres gilt ein allgemeines Schnitt- und Fällverbot. Diesem unterliegen Bäume, Hecken und auch Sträucher.

 

Eine Ausnahme bilden Gehölze auf Grünflächen, Sportanlagen und in Privatgärten. Dies allerdings auch nur, wenn sich dort keine Lebensstätten wild lebender Tiere befinden. Ebenso sind ganzjährig Obstbaumschnitte und Baumpflegemaßnahmen nach ZTV Baumpflege u.a. zur Verkehrssicherungspflicht erlaubt.

 

Diese befinden sich auch in unserem Leistungsspektrum. Weitere Regelungen sind in den lokalen Baumschutzsatzungen der Kommunen festgelegt. Diese gilt es ebenfalls zu beachten. Bei Verstößen werden zum Teil hohe Geldbußen fällig.


Ziel des Verbotes ist es verschiedene Tiere, vor allem aber Vogelarten und ihre Brutstätten, zu schützen. Auch wenn es verschiedene Ausnahmen gibt, unterscheidet ein Vogel nicht, ob er gerade in einem öffentlichen Alleebaum sein Nest baut oder in der Linde im Schrebergarten um die Ecke. Befinden sich Lebensstätten von wild lebenden Tieren in Ihrem Baum, ist auch hier eine Fällung verboten.

Daher ist es auch für uns ein Anliegen möglichst alle Fällungen noch bis Ende Februar erledigt zu haben. Nicht nur um sie vor Strafen zu schützen, sondern auch der Natur zuliebe.

 

Wenn Sie also noch Pläne für eine Fällung haben, kontaktieren sie uns zeitnah, um noch rechtzeitig einen Termin zu vereinbaren. Gern beraten wir sie auch, welche Maßnahmen durchgeführt werden können und kommen gern zu einem Vororttermin vorbei.

Gern erstellen wir Ihnen nach einem Vororttermin ein kostenfreies Angebot.